Zum Inhalt springen

Reyse ins Vereinigte Königreich und nach Irland

Fast 15 Jahre lang hatte ich mich geweigert ein Flugzeug zu besteigen – und dies, obwohl ich noch Jahre zuvor unter anderem vom gefährlichsten Flughafen der Welt gestartet oder in Venezuela in einem Flugzeug aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs mitgeflogen war. Ohne klare Ursache hatte ich eine Angstneurose entwickelt, die mir mein Leben in verschiedener Hinsicht massiv erschwert hatte.

Vor 3 Wochen war es nach hartem Training dann wieder so weit – in München hob ein Jumbolino der Swiss ab mit mir als Passagier. Damit war auch der Startschuss gegeben für ein Projekt, das ich die nächsten Jahre zu verfolgen hoffe: Reyseberichte von spannenden Orten der Welt.

Starten werde ich dieses Projekt in London, einer letztlich fast schon zufälligen Wahl, die auch nicht auf der Hand gelegen ist. Mit dem Brexit ist Grossbritannien aber in den Fokus gerückt und scheint als „Übungsprojekt“ definitiv besser geeignet als beispielsweise die Türkei, die zurzeit für eine Reportage zwar spannend, aber auch nicht ungefährlich ist. Und an fernere Orte möchte ich mich erst allmählich herantasten.

Ob vom Brexit in Grossbritannien viel zu spüren ist wird die Reyse hoffentlich zeigen. Ich möchte in meinem ersten Reysebeitrag aber auch allgemein die Lage in Grossbritannien beobachten und zudem historische Bezüge herstellen. So möchte ich Manchester besuchen, die Stadt von der die Industrielle Revolution im 19. Jahrhundert ausgegangen ist oder mir in Belfast ein Bild zum Nordirlandkonflikt machen. Reizen würde mich auch ein Ausflug in den Norden Schottlands, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Und sollten sich keine spannenden Beobachtungen einstellen, so hoffe ich zumindest auf viele tolle Fotos.

Meine Reysen sollen stark von Spontaneität geprägt sein. So habe ich bislang lediglich 3 Tage London gebucht. Für den weiteren Verlauf meiner Reyse habe ich bloss eine vage Vorstellung, geplant wird erst vor Ort. Und so ist es auch gut möglich, wenn auch wenig wahrscheinlich, dass die Reyse doch noch in Istanbul enden wird…

Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert